Auto richtig polieren - Auto polieren - So polieren sie wie ein Profi

Die  Politur  eines  Fahrzeugs  ist  sicherlich  der  aufwändigste  Prozess  bei  der  Fahrzeugpflege  und  ein  Thema,  das  viele  Fahrzeugenthusiasten  verunsichert.  Aber  das  ist  kein  Grund  den  Kopf  in  den  Sand  zu  stecken.  Denn  mit  der  richtigen  Auswahl  an  Equipment  und  Produkten,  ein  paar  Hinweisen  und  Übung  meistern  Sie  die  Politur  auf  jeden  Fall.  

Wir  unterscheiden  grundsätzlich  zwischen  zwei  Arten,  sein  Fahrzeug  zu  polieren:

  • Handpolitur  
  • Maschinenpolitur

 

Eine  Lackoptimierung  mittels  eines  Handapplikators  durchzuführen  ist  möglich,  aber  sehr  zeiti-tensiv  und  kann  je  nach  Fahrzeuggröße  auch  anstrengend  werden.  Schließlich  muss  durch  Druck,  Handbewegung  und  Pad  die  Oberfläche  so  behandelt  werden,  dass  das  Schleiforn  aufrechen  und  seine  Wirkung  überhaupt  entfalten  kann.  Dieser  Prozess  unterliegt  einer  natürlichen  Grenze,  sodass  perfekte  Ergebnisse  bei  einem  gebrauchten  Lack  nicht  möglich  sind.  Je  nach  Qualität  des  Applikationspads  und  der  Politur  erhalten  Sie  ein  verbessertes  Lackbild  und  Tiefenglanz.  Wir  empfehlen  durchaus  auch  gröbere  Schleifpasten  mit  mehr  Abrasivität,  um  die  Wirkungsweise  der  Handpolitur  zu  verbessern.  Eine  optimale  Entfernung  der  Lackdefekte  erreichen  Sie  aber  lediglich  mittels  Maschinenpolitur.  

Für  die  Politur  empfehlen  wir  einen  mittelharten  Applikator,  in  unserem  Falle  den  Puck  in  orange.  Eine  walnussgroße  Menge  Politur  auf  den  Puck  auftragen,  mit  dem  Finger  verstreichen  und  im  Kreuzgang  anwenden.  Dabei  darauf  achten,  dass  man  pro  Bauteil  arbeitet  und  große  Flächen  in  kleinere  unterteilt.  

Profi-Tipp:

Der  Profi  empfiehlt,  nicht  weiter  zu  polieren  als  der  Arm  reicht,  um  ein  gleichmäßiges  Lackbild  herstellen  zu  können.  Außerdem  sollten  Kunststof-  und  Gummiteile  abgeklebt  werden,  um  weiße  Rückstände  zu  vermeiden,  wenn  Politur  dort  unabsichtlich  hingerät  und  eintrocknet.

Wenn  Sie  einen  gewissen  Respekt  vor  der  Maschinenpolitur  verspüren  ist  das  völlig  normal  und  auch  angebracht.  Der  Markt  ist  voll  verschiedenster  Poliermaschinen  und  den  dazugehörigen  Mitteln.  Die  Auswahl  ist  schwer  und  ohne  Erfahrung  in  der  Anwendung  kann  man  den  Fahrzeuglack  erheblich  beschädigen.  Betrachten  wir  die  technischen  Varianten  von  Poliermaschinen  unterscheiden  wir  diese  in  zwei  Arten:

  • Rotative  Polier-Maschinen
  • Exzenter-Polier-Maschinen

 

Mit  der  rotativen  Poliermaschine  tragen  Sie  bei  der  Anwendung  grundsätzlich  mehr  Lack  ab.  Durch  die  Kreisbewegung  wird  außerdem  mehr  Hitze  erzeugt,  was  u.a.  dann  problematisch  werden  kann,  wenn  an  einem  alten,  sehr  weichen  und  damit  empfindlichen  Lack  gearbeitet  wird  oder  man  zu  lange  auf  einer  Stelle  poliert.  Man  kennt  die  Horrorgeschichten  zu  genüge:  Durchpolierte  Klarlacke,  angeschlifene  und  damit  zerstörte  Kanten.  

Die  rotative  Politur  erfordert  Erfahrung  und  den  Einsatz  geeigneter  Polituren.  Ist  die  Polierpaste  zu  aggressiv,  das  Pad  zu  grob  oder  zu  weich,  können  Spuren,  Hologramme  und  gar  Beschädigungen  entstehen.Die  Eigenbewegung  der  Maschine  macht  es  gerade  in  höheren  Drehzahlen  anspruchsvoll,  ein  gleichmäßiges  Polierbild  zu  erzeugen.  Vor  allem  an  schwierig  zu  erreichenden  Stellen  und  an  den  seitlichen  Flächen  wie  Türen  oder  Kotflügel  ist  Geschick  gefordert.  Allerdings  ist  durch  so  eine  Politur  möglich,  auch  schwere  Lackdefekte  zu  beheben  und  nach  dem  Endfinish  ein  perfektes  Ergebnis  zu  erzeugen.Bei  der  Exzenter-Poliermaschine  tragen  Sie  bei  der  Anwendung  grundsätzlich  sehr  wenig  Lack  ab.  Durch  die  gezwungene  Bewegung  des  Poliertellers  in  Form  einer  Acht  lässt  sich  die  Maschine  leichter  führen.  Die  Abrasivität  ist  geringer  als  bei  der  rotativen-Arbeit,  kann  aber  durch  abge-stimmtes  Equipment  (Pads  und  Polituren)  und  durch  Druck  variiert  werden,  sodass  herausragende  Ergebnisse  erzeugt  werden  können.

Vor  allem  für  private  Endanwender  sind  Exzenter-Polierer  sehr  zu  empfehlen.  Durch  Übung  oder  einen  professionellen  Workshop  gewöhnt  man  sich  schnell  an  diese  Poliermaschinen  und  diese  werden  rasch  zu  einer  komfortablen  Lösung  für  die  Lackoptimierung  Ihres  Fahrzeugs.Bei  der  Verarbeitung  wird  die  Politur  leicht  ölig-durchsichtig,  keine  Panik,  das  ist  ein  gutes  Zei-chen!  Diesen  Polierrest  nehmen  Sie  mit  einem  Reinigungstuch  oder  Glanztuch  ab.  Wichtig:  Man  sollte  für  jeden  Arbeitsschritt  jeweilige  Tücher  bereitlegen,  um  zu  vermeiden,  dass  bspw.  das  Poliertuch  mit  Politurresten  zum  Wachsabtragen  verwendet  wird.

Unser gesamter Workshop ist aufgeteilt in die folgenden Schritte:

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